Datenqualitätsanalyse / Netzanschlussdokumentation

Datenqualitätsanalyse / Netzanschlussdokumentation

Netzbetreiber müssen die Vollständigkeit der Hausanschlussdokumentation sicherstellen, da diese die Datenbasis für die im Regelwerk vorgeschriebene Hausanschlusskontrolle bildet.

Bei vielen Netzbetreibern haben Stichprobenprüfungen gezeigt, dass die Dokumentation nicht lückenlos ist. Daraus ergibt sich das Risiko, dass nicht alle Hausanschüsse regelkonform überprüft werden. Bei einem möglichen Unfall (z.B. Gasexplosion) können die Verantwortlichen die gesetzlich vorgeschriebenen Kontrollen nicht nachweisen (Organisationsverschulden).

Durch einen Datenabgleich zwischen dem GIS (geografischen Informationssystem) und dem Abrechnungssystem können diese Lücken zum Großteil aufgedeckt werden.

Die Schwierigkeit besteht darin, die Vielzahl der Datensätze aus beiden Systemen auch bei unterschiedlichen Schreibweisen der Straßenbezeichnungen, unterschiedlichen Adressen (z.B. Eckhaus-Problematik) möglichst automatisiert zuzuordnen.

PMC hat entsprechendes Fachwissen und ein Software-Werkzeug aufgebaut, um einen systemgestützten Abgleich durchzuführen.

PMC Löcker testet zunächst in einem Ausschnitt des Gebietes, ob die Versorgungslage eindeutig dokumentiert ist. Im Ergebnis ist die Qualität der Dokumentation einschätzbar und  es wird klar, ob Handlungsbedarf besteht.

Sollten Lücken erkennbar sein, wird in einer zweiten Stufe das gesamte Netzgebiet abgeglichen. In einer dritten Stufe werden besondere Versorgungssituationen (z.B. Weiterversorgung) einzeln im GIS geprüft. Im Ergebnis werden Adresslisten mit nicht dokumentierten Netzanschlüssen erzeugt, die dann durch die Mitarbeiter sukzessive abgearbeitet werden.

Um die Datenqualität dauerhaft sicher zu stellen, werden einerseits die Datensätze aus dem Abrechnungssystem mit den Datensätzen der Netzanschlüsse im GIS dauerhaft verknüpft und andererseits die betrieblichen Prozesse (Netzanschluss, GIS-Dokumentation, Inbetriebsetzung) gemeinsam mit den Mitarbeitern angepasst.

Projektreferenzen

Stadtwerk mit 230 Mitarbeitern

Datenabgleich GIS/LIMA

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